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Stadtrundgang Waldshut
Virtueller Rundgang
Erleben Sie unsere Stadt auf eigene Faust oder schliessen Sie sich einer Stadtführung an. Egal ob Klassische Führung, Themen- oder inszenierte Führung - Sie werden interessante und spannende Eindrücke erleben und erhalten Einblicke, die Sie sonst nicht finden.
Unsere zertifizierten Stadtführer freuen sich darauf, Ihnen die Sehenswürdigkeiten unserer schönen Stadt zu zeigen.Verlangen Sie bei Ihrem Besuch in Waldshut-Tiengen in unserer Tourist - Information nach unserem "Geschichtlichen Führer", der Ihnen zahlreiche Tipps für einen Rundgang durch Waldshut und Tiengen gibt.
Karte Stadtrundgang
1 Oberes Tor (Schaffhauser Tor)
Östliches Stadttor. Erbaut auf Fundamenten aus dem 13. Jahrhundert. Oben Stube des Turmwärters, der zugleich Rhein und Stadt überwachte. Bis 1864 Stadtgefängnis.
2 Kaiserstraße (früher Hauptstraße)
Straßenbild seit der Stadtgründung weitgehend unverändert erhalten. Der durch die Mitte fließende Stadtbach wurde nach der Entfernung der 3 Brunnen (1869) an die Seite verlegt; beim Bau der Fußgängerzone (1988) wieder in die Mitte gelegt.
Waldshuter Bürgerhaus; ab 1866 Schule
Hier befand sich bis zum 16. Jahrhundert der älteste Friedhof der Stadt. In seiner Mitte stand bis 1804 die erste eigentliche Stadtkirche, Johanniskirche oder "Untere Pfarrkirche".
Diese Schule wurde nach der Jahrhundertwende im neugotischen Stil erbaut (1906).
Freistehender Edelhof, genannt nach seinen früheren Besitzern, der Waldshuter Patrizierfamilie von Greiffenegg, auf Fundamenten der Kaiserpfalz.
Bis 1528 Amtshaus des Klosters Königsfelden, dann Besitz der Stadt Bern, 1684 bis 1806 sanktblasianisches Amtshaus.
Ab 1610 habsburgische Waldvogtei; 1775 in wesentlichen Teilen nach Plänen des Deutschordensbaumeisters Joh. Casp. Bagnato umgebaut.
9 Spitalkapelle "Zum Heiliggeist"
Gehörte zum danebenstehenden Spital (ca. 1420). Die Kapelle ist nach erfolgter Restaurierung durch die Zunft der Ehemaligen der Junggesellenschaft 1468 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
10 Ehemaliges Spitalareal
Das Spital wurde 1411 von der Waldshuter Bürgerschaft gestiftet und ist bis 1857 so genutzt worden.
11 Unteres Tor (Basler Tor)
Westliches Stadttor mit romanischen Bauteilen. Im Turm Sterbeglocke von 1689. Stadtauswärts Kanonenkugeln aus der Schweizer Belagerung 1468. Windfahne als Waldshuter Männle ausgebildet.
1738 vom Dompropst Baron von Roll erbaut, bis 1838 im Familienbesitz.
Hier stand von 1654 bis 1821 vor der Stadt ein Kapuzinerkloster mit Klosterkirche.
1692 Kaiserliche Posthalterei und Gasthaus, 1895 abgebrannt, mit großem Saal weiterhin als Wirtshaus "Zum Rebstock" erbaut, (Gasthaus bis 1956).
Städtisches Schlachthaus bis 1877. Kennzeichen: Stadtbach als Kanalisation und Haken im Gewölbe. Renaissancefassade mit gotischen Fenstern. In den oberen Stockwerken: Museum.
1765 von Andreas Joseph Kilian (später geadelt) als Posthalterei errichtet. Bis 1880 bestand eine Thurn- und Taxis‘sche Poststation.Dabei war ein Gasthof eingerichtet.
1726 im großen Stadtbrand abgebrannt: 1766 als schönster barocker Neubau von Waldshut errichtet durch Baumeister Ferdinand Weitzenegger.
18 "Städtisches Kornhaus"
Markthaus für Getreide, Zunfthaus "Zur Herrenstuben", 1726 abgebrannt, nach Wiederaufbau bis 1768 auch Rathaus.
1569 Gaststätte, 1726 abgebrannt, 1734 erneut als "Tafferne Zur Tauben" erbaut.
Wertvolles altes Bürger- und Zunfthaus.Die breitausladende Giebelhaube ist typisch für die alten Waldshuter Bürgerbauten. Im 3.Stock befindet sich der schönste Renaissancesaal am Hochrhein.
Erbaut 1683. Dieser Ort war seit 1575 bis in die Gegenwart letzte Ruhestätte. An der Friedhofsmauer befinden sich ein Großteil der über 50 bis ins 16. Jahrhundert zurückgehenden Grabtafeln Waldshuter Bürgergeschlechter aus den alten Friedhöfen um die Stadtkirchen.
Nordöstlicher Eckturm der äußeren Stadtbefestigung mit guter Beobachtungsmöglichkeit über den Seltenbachgraben. Zwischen innerer und äußerer Stadtbefestigung waren früher vor allem Gärten.
Stadtscheuer mit Festungsanlagen auf der Nordseite beim einstigen äußeren Waldtor; Treffpunkt für kulturelle Veranstaltungen.
Ein Rundturm der inneren Stadtbefestigung. Diente zeitweise als Gefängnis für Glaubensabtrünnige.
In der Kaiserstraße standen bis 1869 drei Brunnen mit Brunnenfiguren (siehe 28 Brückenfiguren). Nach dem Bau der Fußgängerzone (1988) wurden wieder drei Brunnen erstellt.
26 Katholische Stadtpfarrkirche Liebfrauen
Sie wurde 1804 im klassizistischen Stil erbaut. Der gotische Chor aus dem 13. Jahrhundert ist dabei mitverwendet worden (Ehem. Obere Pfarrkirche).
27 Katholisches Pfarrhaus
Bauwerk von 1575 durch heutiges Haus 1749 ersetzt. Baumeister: Joh. Casp. Bagnato.
Die früheren Brunnen- und jetzigen Brückenfiguren stellen dar: Hl. Maria (früher vor dem Rathaus) , Johannes von pomuk (polnisch ”ne Pomuk”)mit Sternenkranz Brückenpatron , Hl. Rochus (Muscheln und Hund) , Hl. Sebastian (Pfeile)Schutzheilige gegen die Pest.
29 ”Löwenbräu” (Poststraße 3)
1906 als Brauereigaststätte von Baumeister Köpfler als Nachbildung des deutschen Pavillons auf der Weltausstellung in Paris erbaut.
Die Kapelle wurde 1715 als Wallfahrtskirche erbaut. Der Weg führte an den Kreuzwegstationen hinauf.