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Kolpingbrücke

Sanierung der KolpingbrückeDie „Kolpingbrücke“ im Stadtteil Waldshut

Die „Kolpingbrücke“ im Stadtteil Waldshut ist Bestandteil der Brückenstraße und dient als Eisenbahnüberführung über die Gleisanlagen der DB-Hochrheinstrecke. Das Brücken-bauwerk hat eine enorm hohe verkehrliche Erschließungsfunktion im Kernstadtbereich und ist daher unverzichtbar. Nach einer Nutzungsdauer von 46 Jahren befindet sich das Bauwerk nahezu unverändert im ursprünglichen Zustand.

 

 

Kerndaten gem. Bauwerksbuch:

 

Baujahr / Inbetriebnahme

1970 / 1971

Bauwerkssystem

Zweifeldbrücke

Überbau

Hohlplatte aus Spannbeton mit auskragenden Gehwegen

Belag

Dichtung; Asphaltmastix, Rohglasvlies 2-lagig, Deckschicht: Gussasphalt 5 cm

Stützweiten

26,20 m und 29,20 m, Gesamtstützweite 55,40 m

Fahrbahnbreite

10,50 m

Gesamtbreite

15,50 m

Brückenfläche

958 m²

 

Brückenhauptprüfung 2015

Im März 2015 wurde die „Kolpingbrücke“ der turnusmäßigen Hauptprüfung nach DIN 1076 durch das Ingenieurbüro Breinlinger Ingenieure GmbH aus Tuttlingen unterzogen. Dabei wurden erhebliche Mängel am Brückenbauwerk festgestellt. Der Zustand wurde mit 3,3 benotet. Unter anderem ist die Übergangskonstruktion korrodiert und undicht, es sind erhebliche Betonschäden sichtbar. Die Abdichtung des Bauwerks ist ebenfalls nicht mehr in Ordnung und muss komplett erneuert werden. Die Geländer entsprechen mit einer Höhe von 90 cm nicht mehr auf dem Stand der Regelwerke. Diese fordern mindestens eine Höhe von 1,0 m, bei ausgewiesenem Radweg 1,30 m. Die Deutsche Bahn AG monierte bereits die Mängel, insbesondere die undichten Fugen und forderte die Instandsetzung.

 

Auf- und Abfahrtsrampen an der B 34

Analog zum anstehenden Sanierungsbedarf am Brückenbauwerk ist dieser auch bei den Auf- und Abfahrtsrampen von der B 34 zur Brücke vorhanden. Diese befinden sich im Eigentum und in der Verkehrssicherungspflicht des Bundes. Die verantwortliche Dienststelle für diesen Bereich ist das Regierungspräsidium Freiburg.

 

Gemeinschaftsmaßnahme

Im Vorfeld wurde zwischen dem Regierungspräsidium und der Stadt abgestimmt, dass die Sanierungsmaßnahmen gemeinsam und koordiniert durchgeführt werden.

Unter diesem Aspekt werden eine einheitliche Ausschreibung und eine gemeinsame Vergabe erfolgen.

Die einzelnen Sanierungsarbeiten beider Auftraggeber werden zeitlich aufeinander abgestimmt, wobei der Baubeginn Anfang August 2018 mit Beginn der Schulferien geplant ist.

 

Sanierungsmaßnahme „Kolpingbrücke“

In Abstimmung auf den Prüfbericht der in 2015 durchgeführten Brückenhauptprüfung sind im Wesentlichen folgende Instandsetzungsmaßnahmen geplant:

 

Verkehrsflächen:

  • Durchführung der Verkehrssicherung
  • Demontage der Schutzgeländer und Installation eines Füllstabgeländer, Höhe 1,30 m
  • Rückbau Fahrbahnbelag
  • Vorhandene Abdichtung ausbauen
  • Neue Abdichtung einschl. Schutzschicht herstellen
  • Fahrbahnbelag einbauen
  • Erneuerung der Übergangskonstruktionen
  • Entwässerung: neue Einläufe
  • Fahrbahnmarkierung

Brückenuntersicht:

  • Betonschadstellen instandsetzen
  • Unterbauten und Überbauunterschicht beschichten
  • Aufwendungen für die DB AG: BETRA, Sicherungsposten, Überwachung

Die Ausführung ist zeitlich so geplant, dass die Sanierung der Verkehrsflächen Priorität besitzen, so dass der Verkehr nach Abschluss wieder in seiner gewohnten Form fließen kann. Danach erfolgen die Sanierungen außerhalb der Verkehrsflächen, die den Verkehrsfluss nicht gravierend beeinflussen werden.

Die Sanierungskosten sind in Höhe von 1,2 Mio € im Vermögenshaushalt veranschlagt.

Ein Vertreter des mit der Sanierungsplanung beauftragten Ingenieurbüros Breinlinger Ingenieure GmbH wird in der Sitzung anwesend sein und die Instandsetzungsmaßnahmen erläutern.

 

Verkehrskonzept während den Sanierungsphasen

In Zusammenarbeit aller mit dem Projekt beteiligten Akteuren (Regierungspräsidium Frbg., Landratsamt WT, Breinlinger Ingenieure, Südbadenbus GmbH, Stadt Waldshut-Tiengen) wurde in 3 gemeinsamen Sitzungen ein Verkehrskonzept für die Dauer der verschiedenen Sanierungsphasen ausgearbeitet.

Da das Brückenbauwerk von besonderer Bedeutung für den Straßenverkehr ist, kommt eine Vollsperrung, die sicher für die Durchführung der Bauarbeiten von Vorteil wäre, nicht in Frage. 

Das Verkehrskonzept beruht daher darauf, dass während aller Sanierungsphasen, die Brücke einspurig aus Richtung Innenstadt zur Friedrich- und Gurtweiler Straße befahrbar bleibt.

Aus Sicherheitsgründen kann der Fußgängerverkehr nicht über Brücke geführt werden.

Weitere Informationen

Kontaktdaten

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