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Häufige Fragen - FAQ

Welche Maßnahmen wurden getroffen?

Die Landesregierung hat die vierte Änderung der Corona-Verordnung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.

Die geänderte Verordnung ist am 29. März 2020 in Kraft getreten.

Diese Rechtverordnung stellt gleichzeitig einen Maßnahmenkatalog dar, den es gilt, umzusetzen und einzuhalten.

Hinweis: „Konsolidierte Fassung“ bedeutet, die „Dritte Verordnung der Landesregierung zur Änderung der Corona-Verordnung“ vom 29.03.2020 sowie die vorherigen Änderungen und die Corona-Verordnung vom 17.03.2020 wurden hier zusammengefasst.

Warum werden diese Maßnahmen getroffen?

Die durch das Corona-Virus (SARS-Cov-2) ausgelösten Lungenerkrankung Covid-19 ist eine übertragbare Krankheit. Das Virus wird vorwiegend durch Tröpfcheninfektion von einem Menschen auf den anderen Menschen übertragen. Es ist offen, wie viele Menschen sich insgesamt in Deutschland infizieren werden, aber Schätzungen gehen von bis zu 70 Prozent der Bevölkerung aus, allerdings ist unklar, über welchen Zeitraum dies geschehen wird. Um eine Überlastung des Gesundheitssystems mit unter Umständen drastischen Folgen für Menschen mit schwerem Krankheitsverlauf zu verhindern, muss die Ausbreitung des Virus daher eingedämmt und die Ausbreitung des Infektionsgeschehens soweit wie möglich verlangsamt werden.

Ausbreitung des Coronavirus verlangsamen

Mit einer verlangsamten Verbreitung können in Deutschland z.B. Ärzte und Pflegepersonal, Kliniken, Labore und Gesundheitsämter besser umgehen:

Weiterführende Links zum Coronavirus

Das Bundesministerium für Gesundheit hat ein umfassendes Informationsangebot zum neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und zur Erkrankung COVID-19 veröffentlicht. In den beiden Themenblöcken "Informieren" und "Handeln" werden verlässliche Antworten und konkrete Informationen angeboten, wie man sich schützen und anderen helfen kann.

Weitere Antworten auf häufig gestellte Fragen zum neuartigen Coronavirus in Videos der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Telefon-Hotline und Informationen des Landesgesundheitsamtes B-W

Informationen des Robert-Koch-Instituts (u.a. Info über Risikogebiete)

Antworten auf häufig gestellte Fragen (BZgA) zum neuartigen Coronavirus SARS CoV 2

Gibt es auch in anderen Sprachen Informationen zu Corona?

Die derzeitigen Herausforderungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 fordern uns alle. Besonders wichtig ist es dabei, Informationen an alle Bürgerinnen und Bürger weiterzugeben. Für Menschen mit keinen oder geringen Deutschkenntnissen gibt haben wir eine Übersicht über die umfangreichen mehrsprachigen Informationsangebote erstellt.

Was tun bei Symptomen?

Personen mit Symptomen und dem Verdacht, mit dem Coronavirus infiziert zu sein, sollen vorab in der Arztpraxis anrufen und ihren Verdacht äußern. Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Gliederschmerzen und Erschöpfung.

Bitte gehen Sie nicht unangemeldet zu Ihrem Arzt oder in eine Klinik, sondern nehmen Sie in jedem Fall vorher telefonisch Kontakt auf.

Für den Fall, dass Sie Ihre Arztpraxis nicht erreichen, hilft Ihnen die Terminservicestelle der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116 117 weiter.

Anhand Ihrer Angaben klären der Arzt/die Ärztin ggf. mit dem Gesundheitsamt zusammen für jeden Fall das individuelle Vorgehen:

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes Landkreis Waldshut: 07751 865151 

Mo., Mi., Do., Fr.         8:30-16:30 Uhr
Di.                              8:30-18:00 Uhr
Sa.                             9:30-16:00 Uhr
So.                             9:30-16:00 Uhr

Bürgerhotline Landesgesundheitsamt: 0711 904-39555

Täglich                    9:00-18:00 Uhr

 

Was tun bei häuslicher Quarantäne?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hat zwei Informationsbroschüren mit den Titeln „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ sowie „COVID-19 -Tipps für Eltern“ veröffentlicht.

In den „Tipps bei häuslicher Quarantäne“ geht das BBK als Ergänzung zu medizinischen Handreichungen auf psychosoziale Bedürfnisse und Fragestellungen vor dem Hintergrund einer ungewohnten Situation ein und gibt praktische Tipps.

Der Flyer „COVID-19: Tipps für Eltern“ spricht gezielt die Gruppe der Familien und Betreuungspersonen von Kindern an: Wie gehe ich mit veränderten Verhaltensweisen um? Wie kann ich mein Kind oder meinen Schützling bestmöglich unterstützen?“ Die beiden Broschüren stehen zum Download unter nachstehendem Link zur Verfügung:https://www.bbk.bund.de/DE/TopThema/TT_2020/TT_Covid_19_Quarantaene_Tipps_fuer_Eltern.htmlb

Wer sind die Risikopatienten und worauf muss ich hier achten?

Das Ministerium für Soziales und Integration hat ein Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einenschweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung veröffentlicht. Nach diesem richten sich unsere Antworten.

Welche Personen zählen zu den Risikogruppen für einen schweren Krankheitsverlauf?

Ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) besteht für Menschen, die 60 Jahre und älter sind. Das Risiko an der Krankheit zu versterben steigt ebenfalls mit dem Alter. Besonders betroffen sind Menschen, die 80 Jahre und älter sind. Hintergrund hierfür ist, dass das Immunsystem mit zunehmendem Alter auf Infektionen weniger gut reagiert als bei Jüngeren. 

Unabhängig vom Alter besteht ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei Menschen mit Grunderkrankungen.

Dazu zählen vor allem:

  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  •  Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs

Wie können sich Risikopersonen schützen?

Die allgemeinen Hygienemaßnahmen gelten für Risikopersonen in besonderem Maße:

  • Gute Händehygiene: häufiges Händewaschen mit Seife
  • Abstand halten zu Menschen, die niesen oder husten
  • Einwegtaschentücher benutzen
  • Nicht mit ungewaschenen Händen ins Gesicht fassen
  • Auf Händeschütteln und engen Körperkontakt wie Umarmung zur Begrüßung verzichten

Bei Auftreten einer durch Viren verursachten Lungenentzündung können zusätzliche Infektionen durch Bakterien begünstigt werden, daher gilt für Personen die 60 Jahre oder älter sind und für Personen die an bestimmten Grunderkrankungen leiden:

  • Sprechen Sie Ihren Arzt auf eine Pneumokokken-Impfung an, sofern Sie nicht schon einen Impfschutz haben.

Im Alltag sollten soziale Kontakte so weit als möglich reduziert werden. Dabei sollten folgende Tipps beachtet werden:

  • Einkäufe außerhalb der Haupteinkaufszeiten erledigen oder Einkäufe vor die Wohnungstür liefern lassen (z. B. von Familienangehörigen, Nachbarn)
  • Öffentliche Nahverkehrsmittel möglichst außerhalb der Stoßzeiten nutzen und Handschuhe tragen, um Erregerübertragung über die Hände zu vermeiden
  • Geschäftliche und private Treffen meiden, die nicht unbedingt notwendig sind
  • Auf Familienfeiern verzichten, Einzelbesuche bevorzugen
  • Größere Menschenansammlungen vermeiden
  • Besuche in Alten- und Pflegeheimen sowie Krankenhäusern sind nur noch in Ausnahmen gestattet (Kinder, im Notfall oder in der Versorgung von Sterbenden)

Welche Aktivitäten sind ohne Risiko möglich?

Freizeit- oder Sportaktivitäten an der frischen Luft, sofern man dabei keinen engen Kontakt zu anderen Personen hat (z. B. Spaziergang, Fahrradfahren)

Gelten Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen?

Der Ministerrat hat am 07.04.2020 über weitere Maßnahmen in Einrichtungen der Altenhilfe beraten und Ausgangsbeschränkungen für Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- und Pflegeheimen beschlossen.

Die Bewohner dürfen ihre Einrichtung nur noch aus triftigen Gründen, wie zum Beispiel Arztbesuche, verlassen. Spaziergänge sollen nach Möglichkeit nur noch auf dem Gelände der Einrichtungen stattfinden bzw. dann nur noch unter strengen Auflagen im öffentlichen Raum möglich sein. 

Gemeint sind stationäre Einrichtungen für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf sowie von einem Anbieter verantwortete ambulant betreute Wohngemeinschaften nach dem Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz.

Ausdrücklich ausgenommen von dem Verbot sind Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, wenn nach Einschätzung der Leitung der Einrichtung mit Blick auf die körperliche Konstitution der Bewohner nicht von einem erhöhten Infektionsrisiko ausgegangen werden muss. 

Ziel ist es, zu verdeutlichen, wie wichtig eine strikte Kontaktpersonenreduzierung gerade für Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ist. Mit der neuen Verordnung sollen die Heimträger außerdem mehr Rechtssicherheit erhalten.

Reiseverbot

In der Änderungsverordnung vom 20.03.2020 wurden nun auch Reiseverbote bei ausländischen Risikogebieten ausgesprochen.

Was genau ist verboten?

Verboten sind Fahrten und Reisen aus einem Risikogebiet im Ausland (hier gilt die Klassifizierung des Robert-Koch-Instituts) nach oder durch Baden-Württemberg.

Ausgenommen hiervon sind Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort wie auch zum Wohnsitz und für Warenlieferungen.

Es gibt auch Ausnahmen bei Härtefällen, beispielsweise einem familiären Todesfall.

Dabei gilt immer zu beachten, dass eine Unterbrechung der Fahrten absolut verboten ist, insbesondere zu Freizeit- oder Einkaufszwecken.

Benötige ich für Fahrten in das/aus dem Ausland eine Bescheinigung zur Begründung meiner Fahrt?

Bei Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort ist die ausgefüllte und unterschriebene Pendlerbescheinigung der Bundespolizei oder der ausgefüllte Berechtigungsschein zur Einreise nach Deutschland erforderlich. Die Bescheinigung ist gut sichtbar hinter der Frontscheibe auszulegen.

Wichtige Information für Pendler in die Schweiz finden Sie auch auf der Homepage des Landratsamtes.

Bezüglich der vorübergehend eingerichtete Grenzkontrollen wurde eine Bürgerhotline bei der Bundespolizei eingerichtet, bei der Sie alle aktuellen Informationen abrufen können, unter Tel. 07031 21284445.

Auf Anfrage der Stadt wurde mitgeteilt, dass derzeit kein weiterer Grenzübergang für Pendler geöffnet wird.

 

 

Gibt es private Hilfsangebote, z.B. Einkaufshilfen?

Rathaus und weitere öffentliche Einrichtungen

Sind die städtischen Einrichtungen geöffnet?

Alle städtischen Einrichtungen bleiben geschlossen.

Darunter fallen neben den Rathäusern auch Bibliotheken, Hallenbad, Volkshochschule, Jugendhäuser, Musikschule und Tourist-Information.

Bei dringenden Anliegen können telefonisch Termine vereinbart werden.

Sind die Rathäuser in Waldshut und Tiengen geöffnet?

Die Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen inklusive aller kommunalen Servicestellen bleibt aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen bis auf Weiteres geschlossen. Es geht hier um den Schutz der Beschäftigten, aber auch der Bürgerinnen und Bürger.

Es wird nur noch bei dringenden Angelegenheiten und vorheriger Terminvereinbarung Einlass in die Rathäuser und weiteren Dienststellen gewährt. Wer Angelegenheiten telefonisch regeln kann, sollte dies vorziehen.  

Für Terminvereinbarungen in äußerst dringenden Angelegenheiten können Sie unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten einen persönlichen Termin vereinbaren:

Vorwahl Waldshut 07751-833 / Vorwahl Tiengen 07741-833

Rathaus Waldshut:
Bürgerbüro: -100
Stadtkasse: -113
Liegenschaften: -107
Steueramt: -122
OB-Sekretariat / Pressestelle: -131 o. -132

Ordnungsamt / Kulturamt:
Ausländeramt: -338
Bußgeldstelle: -166
Straßenverkehr: -165
Ortspolizeibehörde/Gewerbe/Waffen-Sprengstoff: -181
Kulturamt: -190

Tourist-Information: -200

Rathaus Tiengen:
Bürgerbüro: -440
Standesamt: -444
Baurechtsamt: -459
BM-Sekretariat: -456

Bauamt: -407 o. -422

Können Bücher bei den Stadtbibliotheken ausgeliehen oder zurückgegeben werden?

Ja, die Stadtbibliotheken Waldshut und Tiengen bieten einen kostenlosen Spezialservice während der Corona-Kontaktsperre an: Bibliotheksnutzer können telefonisch oder per E-Mail ihre Wunschbücher bestellen und mit den Mitarbeiterinnen der Stadtbibliotheken einen Abholtermin vereinbaren. Zum vereinbarten Termin werden die Bücherpakete dann abholfertig vor der Türe der jeweiligen Stadtbibliothek auf ihre Abholung warten. Nach Vereinbarung am Telefon oder per E-Mail können auf diesem Weg auch Bücher zurückgegeben werden.

Stadtbibliothek Waldshut: 07751-833234 oder bibliothek.wt(@)waldshut-tiengen.de             
Stadtbibliothek Tiengen:   07741-833516 oder bibliothek.tg(@)waldshut-tiengen.de 

Hinweis: Die Stadtbibliothek Tiengen hat Osterferien vom 10. - 19. April. Während dieser Zeit ist keine Bereitstellung von Bücherpaketen in Tiengen möglich. Die Stadtbibliothek in Waldshut hat lediglich über die Osterfeiertage geschlossen.

Sollten Sie dieses Angebot nicht nutzen, wird die Leihfrist diverser Medien wird automatisch bis nach der Wiedereröffnung der Bibliotheken verlängert.

Abfälle und Müll

Alle Änderungen gelten bis auf Weiteres.

Bitte beachten Sie unbedingt die Hinweise und weiteren Informationen des Landratsamtes Waldshut unter www.abfall-landkreis-waldshut.de.

Was ist mit Sperrmüll?

Die Sperrmüll und Altholz-Abholungen (Möbelholz) auf Abruf finden weiterhin statt.

Was ist mit kontaminierten Abfällen?

Am 25. März 2020 fand zwischen dem Bund und der Länderarbeitsgemeinschaft Abfall (LAGA) eine Abstimmungsrunde statt, um ein bundeseinheitliches Vorgehen bei den Empfehlungen zum Umgang von mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) kontaminierten Abfällen zu gewährleisten. Zur Vermeidung von Gefährdungen für Nutzer gleicher Mülltonnen und Beschäftigte der Müllabfuhr gelten folgende aktualisierte Hinweise:

Abfälle aus Haushalten mit positiv getesteten oder unter Quarantäne gestellten Personen sowie vergleichbaren Anfallstellen (Haus- oder Facharztpraxen, die nur „in sporadischen Einzelfällen“ entsprechend infizierte oder erkrankte Patienten behandeln)

  • sind über die Restmülltonne zu entsorgen (Abfallschlüssel 20 03 01). Darunter fallen nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Schutzkleidung, Abfälle aus Desinfektionsmaßnahmen, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio-und Küchenabfälle. Für vergleichbare Anfallstellen wie Arztpraxen gilt dies nur für Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung anfallen.
  • Die Abfälle sind in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken zu sammeln, die fest verschlossen (zum Beispiel verknotet) werden müssen.
  • Spitze oder scharfe Gegenstände (zum Beispiel Spritzen und Skalpelle) müssen in stich- und bruchfesten Einwegbehältnissen gesammelt und fest verschlossen werden.
  • Geringe Mengen an flüssigen Abfällen sollten tropfsicher verpackt sein, also zum Beispiel mit saugfähigem Material umwickelt werden. Größere Mengen an flüssigen Abfällen dürfen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden.
  • Altglas und Pfandverpackungen sowie Elektro- und Elektronikabfälle, Batterien und Schadstoffe sollen nicht über die Restmülltonne entsorgt werden. Es wird empfohlen, diese Abfälle bis zur Aufhebung der Quarantäne im Haushalt aufzubewahren.

Für alle anderen Haushalte in Baden-Württemberg, die nicht unter Quarantäne stehen gilt weiterhin das Gebot der Abfalltrennung, um die Entsorgungskapazitäten in den Müllverbrennungsanlagen nicht unnötig zu belasten. Die Bürgerinnen und Bürger sollten darauf hingewiesen werden, dass sie sich bei konkreten Fragen zur Entsorgung dieser Abfälle an die Abfallberatung ihrer zuständigen öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger wenden können.

Abfälle aus Einrichtungen des Gesundheitsdienstes mit gehäuftem Anfall virenbelasteter Abfälle (zum Beispiel Kliniken und Schwerpunktpraxen):

  • Mit Sekreten oder Exkreten kontaminierten Abfälle (auch entsprechend kontaminierte persönliche Schutzausrüstung) sind nach Abfallschlüssel 18 01 03* als gefährlicher Abfall einzustufen und in den dafür zugelassenen geschlossenen Behältnissen separat zu entsorgen. Dies betrifft insbesondere Abfälle von Patienten oder Personen, bei denen der Virus nachgewiesen ist und die in Isoliereinheiten der Kliniken behandelt werden. Bei allen anderen Personen, die vorsorglich unter Quarantäne stehen, reichen die bei Krankenhausabfällen üblichen Vorsorgemaßnahmen zur Hygiene für die Abfallentsorgung aus.
  • Alle anderen Abfälle, die im Rahmen der humanmedizinischen Versorgung anfallen (z. B. nicht mit Sekreten oder Exkreten behaftete Schutzanzüge, Atem-schutzmasken, Handschuhe), sind nach Abfallschlüssel 18 01 04 einzustufen und in reißfesten, feuchtigkeitsbeständigen und dichten Behältnissen zu sammeln. Es ist sicherzustellen, dass diese Abfälle direkt und ohne Umfüllen in die energetische Verwertung (Verbrennung) verbracht werden.

Weitere Hinweise:

Ergänzende Hinweise zur Entsorgung von Abfällen aus Gesundheitseinrichtungen können der LAGA-Mitteilung M 18 sowie den Veröffentlichungen auf der Internetseite des RKI entnommen werden (siehe Fußnoten). Im Einzelfall haben die von den Gesundheitsämtern oder den für die Hygiene Verantwortlichen ggfs. abweichend getroffenen Maßgaben und Regelungen Vorrang.

Das Umweltministerium wird diese Hinweise ergänzen, sofern sich neue Erkenntnisse zum Umgang mit den betreffenden Abfällen ergeben. Die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger werden gebeten, diese Hinweise in geeigneter Weise auch selbst zu veröffentlichen und dem Umweltministerium über Entwicklungen mit Bedeutung für die kommunale Abfallentsorgung unverzüglich zu berichten.

Gibt es bezüglich der Abwasserentsorgung etwas zu beachten?

Ja, im Interesse einer gesicherten Abwasserentsorgung appelliert das Umweltministerium an alle Haushalte, Feuchttücher, Küchenkrepp oder Zeitungspapier nicht über die Toiletten zu entsorgen. Auch Windeln und andere Hygieneartikel sowie Desinfektionstücher gehören nicht in die Toilette, sondern in den Restmüll. Diese Stoffe sind reißfest und lösen sich nicht im Wasser auf. Nur Toilettenpapier, auch feuchtes, darf über die Toilette entsorgt werden.

Haben die Wertstoffhöfe geöffnet?

Wegen der Corona-Pandemie bleiben die Recyclinghöfe des Landkreises Waldshut ab Samstag, 21.03.2020, geschlossen.

Die flächendeckende Schadstoffsammlung im April, sowie der erste Sammeltermin Ende März fallen aus und werden auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die Leerungen von Restmüll, Biotonne, Blauer Tonne und den Gelben Säcken laufen wie gewohnt weiter.

Die Papiersammlungen der Vereine finden teilweise ebenfalls statt. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise in den jeweiligen Gemeindemitteilungsblättern.

Wie sieht es Grünabfall aus?

Wegen der anhaltenden Corona-Pandemie ist der Produktverkauf auf der Grünabfallkompostierungsanlage in Ettikon ausschließlich für Gewerbetreibende geöffnet. Damit soll sichergestellt werden, dass Gewerbebetriebe des Garten- und Landschaftsbaus, Städte, Gemeinden sowie Landwirte und Gärtnereien die Möglichkeit haben, Produkte, wie Erdenmischungen, Komposte etc., weiterhin zu erwerben. Die Mindestabgabemenge beträgt 1 m³.

Der Eigenbetrieb Abfallwirtschaft bittet alle Gewerbebetriebe, sich vor dem Besuch auf der Grünabfallkompostierungsanlage Ettikon unter folgender Telefon-/Mobilnummer anzumelden: 07741 1618 oder 0162 7463747.

Ab sofort können sowohl Gewerbetreibende als auch Privathaushalte wieder Grünschnitt bei der Grünabfallkompostierungsanlage in Ettikon anliefern. Kunden können Ihren Grünschnitt alternativ auf diversen Grünschnittsammelstellen entsorgen.

Welcher genau: https://www.landkreis-waldshut.de/aktuelles/2020/69/

Wo erhalte ich Gelbe Säcke / Kot-Beutel?

Gelbe Säcke sowie Kotbeutel sind weiterhin bei den Rathäusern Waldshut und Tiengen erhältlich.

Grenzübergänge

Welche Grenzen sind geschlossen? Wer darf die Grenzen passieren?

Bei Fahrten zur Arbeitsstelle, zum Tätigkeits- oder Beschäftigungsort ist die ausgefüllte und unterschriebene Pendlerbescheinigung der Bundespolizei oder der ausgefüllte Berechtigungsschein zur Einreise nach Deutschland erforderlich. Die Bescheinigung ist gut sichtbar hinter der Frontscheibe auszulegen.

Bezüglich der vorübergehend eingerichtete Grenzkontrollen wurde eine Bürgerhotline bei der Bundespolizei eingerichtet, bei der Sie alle aktuellen Informationen abrufen können, unter Tel. 07031 21284445.

Wichtige Information für Pendler in die Schweiz finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes.

Auf Anfrage der Stadt wurde mitgeteilt, dass auch derzeit kein weiterer Grenzübergang für Pendler geöffnet wird.

Bus und Bahn

Da auch die Einschränkungen im öffentlichen Personennahverkehr immer den neuesten Entwicklungen angepasst werden, können wir nur durch Verweisen an die Homepage des Anbieters sicherstellen, dass Sie die aktuellsten Informationen erhalten.

Ihre Frage war nicht dabei? Sie sind sich unsicher?

Aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Anzahl von Corona-Infektionen wird das öffentliche Leben in vielen Bereichen stark einschränkt.

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet, über welches Sie Informationen über Maßnahmen rund um das Corona-Virus erhalten.

Dieses erreichen Sie
Montag bis Freitag von 8:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr
unter 07751 833 920.

Weitere Informationen

Bürgertelefon

Bürgertelefon

Die Stadtverwaltung hat ein Bürgertelefon eingerichtet, über welches Sie Informationen über Maßnahmen rund um das Corona-Virus erhalten. Dieses erreichen Sie unter

07751 833 920

von Montag bis Freitag,
08.30 - 12.00 Uhr und 14:00 - 16:00 Uhr.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Die Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen inklusive aller kommunalen Servicestellen bleibt aufgrund der sich zuspitzenden Lage und der stark steigenden Zunahme von Corona-Infektionen bis auf Weiteres geschlossen. Hier finden Sie weitere Informationen.

Kontaktdaten

© 2020 Stadtverwaltung Waldshut-Tiengen | Kaiserstraße 28-32 | 79761 Waldshut-Tiengen | Tel: 07751 833-0 | Fax: 07751 833-128 | E-Mail schreiben - by cm city media GmbH