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Spiegel der Gesellschaft: Die Statistik des Standesamtes

08.02.2019 / Das Standesamt ist in der Stadtverwaltung eine ganz zentrale Anlaufstelle: für Eheschließungen, Geburten, Todesfälle, Kirchenaustritte, Beurkundungen und vieles mehr. Entsprechend aufschlussreich ist ein Blick in dessen Statistik – denn die verrät viel über die Situation und Entwicklung unserer Gesellschaft.

Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 639 Geburten beurkundet, 55 weniger als im Vorjahr. Der Anteil der männlichen Babys lag dabei bei 53 Prozent, im Vorjahr waren es noch 49 Prozent. 59 Prozent der Eltern waren verheiratet, 2017 lag die Zahl der verheirateten Eltern noch bei 72 Prozent. Dies wiederum hatte mehr Vaterschaftsanerkennungen und Namenserklärungen zur Folge.

Exakt drei Viertel der Mütter (75 Prozent), die sich für das Spital Waldshut bzw. – wie es jetzt heißt – das Klinikum Hochrhein als Entbindungsort entschieden haben, kamen von außerhalb des Standesamtsbezirks Waldshut-Tiengen. 44 Prozent der Mütter und 35 Prozent beider Eltern besaßen nicht die deutsche Staatsangehörigkeit – was für das Standesamt wiederum mit vielen Urkunden- und Namensprüfungen verbunden war.

Was die Namensgebung anbetrifft, hat der überwiegende Teil der neugeborenen Kinder (420) in 2018 nur einen Vornamen erhalten. Die beliebtesten Vornamen waren – bei den Mädchen – Elina, Emilia, Mia, Emma, Lara, Maria, Nina, Alisa, Ida, Lea, Leni, Leonie, Lisa, Marie, Melissa, Samira und Sophia beziehungsweise – bei den Jungen – David, Elias, Jonas, Paul, Samuel, Adam, Adrian, Alessandro, Benjamin, Damian, Diego, Eliah, Finn, Jakob, Julian, Julius, Leon, Lian, Malik, Max, Maximilian, Milan, Moritz, Muhammed, Robin, Theo und Timo. Interessant: Der bei den Mädchen in 2017 noch beliebteste Vorname, Amelie, schaffte es 2018 nur noch auf 62. Der bei den Jungen 2017 beliebteste Name, Leon, war auch 2018 wieder unter den Top ten.

Was die Eheschließungen angeht, gaben sich im vergangenen Jahr 145 Paare des Ja-Wort – fast genauso viele wie 2017 (147) –, davon sechs gleichgeschlechtliche. 87 Prozent der Brautpaare entschieden sich dabei für einen gemeinsamen Familiennamen. Und 15 Prozent der Paare von außerhalb feierten auch gleich in Waldshut-Tiengen.

19 Prozent der im vergangenen Jahr in Waldshut-Tiengen vollzogenen Eheschließungen erfolgten mit Auslandsbeteiligung – was wiederum mit einem erhöhten formale Aufwand verbunden war: etwa der Beschaffung von Ehefähigkeitszeugnissen bei den Heimatstaaten oder der Anerkennung von ausländischen Entscheidungen bzw. Urkunden.

Für eine Eheschließung im Ausland stellte das Standesamt Waldshut-Tiengen 2018 14 Ehefähigkeitszeugnisse aus, 2017 waren es noch 11. Dabei ist die Ehefähigkeit in der gleichen Weise zu prüfen wie wenn sie im Inland geschlossen werden würde.

Einen traurigen Rekord gab es bei den Sterbefällen: 2018 sind in Waldshut-Tiengen 543 Personen verstorben, 80 mehr als im Vorjahr. Die Geschlechterverteilung war dabei nahezu identisch. 54 Prozent der Personen kam allerdings von außerhalb des Standesamtsbezirks.

Auch im vergangenen Jahr haben viele Bürger der Kirche den Rücken zugekehrt. Insgesamt wurden vom Standesamt 2018 – was die beiden Hauptkonfessionen anbetrifft – 165 Kirchenaustritte beurkundet, zwei mehr als 2017.

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